Hallo Sydney.

16Mai2014

Hallöchen meine Lieben,

hiermit melde ich mich zum letzten Mal. Wie manche von euch schon mitbekommen haben, bin ich seit gestern Morgen (15. Mai) nicht mehr in meinem geliebten Neuseeland sondern in Australien. Hier werde ich für die nächsten 4 Wochen rumlungern und mit einer Freundin zusammen die Ostküste zwischen Cairns und Syndey unsicher machen. Das wird sicherlich wieder Erlebnis pur und eine supi Zeit werden. 

Wie waren die letzten zwei Tage wieder daheim in Wellington bei meiner Gastfamilie?! Was soll ich sagen, ich mag keine Abschiede! Aber wer mag die schon.
An meinem vorletzten Abend im Kiwi-Land waren meine Gastfamilie und ich nochmal alle gemeinsam lecker essen. Den allerletzten Abend habe ich mit meinen Besten, Hanna und Manu, verbracht, da Manu so lieb war und mich morgens zum Flughafen gefahren hat. In der Nacht habe ich kein Auge zubekommen und habe mir also die Zeit irgendwie bis 4 Uhr vertrieben, da Manu und Hanna irgendwann eingeschlafen sind, bis es zum Flughafen ging.

Neuseeland war eine wirklich erlebnisreiche und wahnsinnig schöne Zeit! Ich habe mich total in das Land verliebt. Meine Gastfamilie war einfach nur total lieb und sie haben mich von Anfang an wie ein Familienmitglied behandelt. Eins steht fest, ich komme in ein paar Jahren zurück und werde auch meiner Gastfamilie einen Besuch abstatten und gucken wie groß meine beiden Jungs geworden sind. Zudem haben sich unglaublich tolle Freundschaften entwickelt und ich hoffe man schafft es auch, diese weiter in Deutschland zu pflegen.

 

Soo... dann sage ich jetzt hiermit bye bye Leute. Wir sehen uns in einem Monat wieder! 

 

Evtl. werde ich mich mit 1 oder 2 Blogeinträgen aus Deutschland zurückmelden, wie zum Beispiel: Typisch neuseeländisch oder was mir dann noch so einfällt über meine Zeit im Ausland.
Ich muss nämlich zugeben, dass ich meine Begeisterung fürs bloggen entdeckt habe.  

Northland

13Mai2014

Paihia

PaihiaCountry Festival

 

Cape Reinga Tour

Ninety Mile BeachSandboarding :)Cape ReingaCape Reinga

 

Whangarei Falls

Whangarei Falls

Abel Tasman National Park

05Mai2014

mein Hostelboot :)

4 days alone

30April2014

Picton

PictonPictonPicton

 

On my way to the Queen Charlotte Track

On my way to the trackSo sweetStartpoint - Let's go

 

The Queen Charlotte Track - I walked 71 km in 4 days 

Mein süßes kleines Zeltchen Der Weg war nicht immer toll Mähh

 

See you later.

25April2014

Na ihrs,

es ist nun der Tag gekommen. Meine Zeit als AuPair in meiner Gastfamilie ist vorbei. Die Zeit, vorallem die letzten zwei Monate, sind sooo gerast. Manche Momente kommen mir so vor, als ob sie erst gestern gewesen wären. Es ist so ein verdammt komisches Gefühl. Auf der einen Seite steht mir jetzt das reisen bevor, ich sehe bald endlich meine Familie und Freunde wieder und auf der anderen Seite werde ich die Zeit hier in Neuseeland ganz schön vermissen. 

Groß verabschiedet wird sich heute noch nicht, da ich erst nochmal für drei Wochen in Neuseeland rumreise und anschließend nochmal für zwei Tage zurück nach Wellington komme. Aber auch dann - It's not a 'Goodbye', it' a 'See you later'! - da ich definitiv irgendwann nochmal zurück nach Neuseeland kommen werde. 

In meinem nächsten drei Wochen steht jeweils der Norden von beiden Inseln auf dem Programm.

Südinsel - Picton, Queen Charlotte Track, Motueka, Abel Tasman National Park

Nordinsel - Kerikeri, Paihia, Cape Reinga, Whangarei 

Ich hoffe, dass ich es irgendwie schaffe euch davon zu berichten oder wenigstens Bilder hochzuladen... Wenn nicht seid mir nicht böse. Ich werde nämlich meinen Laptop bei meiner Gastfamilie lassen und mit dem Handy ist das nicht so easy.

 Also bis denne! 

xoxo Marijke

 

Adrenalinkick pur!

09April2014

 

Tach meine Lieben,

ich muss euch unbedingt von meinem letzten Wochenende erzählen. Am besten fange ich einmal von vorne an. Schon vor ca. 2 Monaten stand fest, dass ich das Wochenende in Taupo verbringen werde. Mit folgendem Hintergrund: Zum einen, weil ich am Lake Taupo noch nicht war und unbedingt noch hin wollte und zum anderen, um bei gutem Wetter endlich meinen ersehnten Skydive zu machen. Uuuund?! Das Wetter war perfekt!

Also wurde ich am Samstag um 12:30 Uhr von meinem Hostel abgeholt und zum Taupo Tandem Skydiving gefahren. Am Anfang wurden erst einmal alle Formalitäten geklärt, wo dann auch die entscheidende Frage gestellt wurde: "Aus welcher Höhe möchtest du springen?" Ich habe die höchste Möglichkeit gewählt: 15,000 ft. Wennschon, dennschon habe ich mir gesagt.

Anschließend wurden wir fertig gemacht - in rote Jumpsuits gesteckt, Mütze und Brille aufbekommen und gesichert - und dann ging es für uns auch schon ins Flugzeug. Mit mir wollten noch 4 andere diesen Adrenalinkick erleben. So langsam machte sich dann auch ein kleines bisschen Aufregung bemerkbar. Man springt ja schließlich nicht jeden Tag aus einem Flugzeug.

Wenn du 20 Minuten über das wundervolle Taupo fliegst vergisst du schnell, wieso du eigentlich in diesem Flugzeug bist. Bis zu dem Zeitpunkt, wenn dir wer sagt, dass du jetzt springen musst. Und wer war natürlich die erste Person die springen musste? Natürlich ich! Alles ging so schnell und ich hatte gar keine Zeit mehr mir Sorgen um die Höhe zu machen, denn dann sind wir auch schon gesprungen.

Es war einfach nur AMAZING!!! Dieses Gefühl im freien Fall zu sein und mit 200 km/h der Erde entgegen zu düsen, einfach unbeschreiblich. 

Nach 60 Sekunden und Herzrasen war der freie Fall auch schon vorbei und mein Tandemmaster öffnete den Fallschirm. Ab da an sind wir deutlich langsamer geflogen und ich konnte die Landschaft mit dem Lake Taupo ganz entspannt auf mich wirken lassen. Zwischenzeitig hat mir mein Tandemmaster die Leinen übergeben, sodass ich den Fallschirm alleine steuern konnte. Und dann war der ganze Spaß auch schon wieder vorbei und ich konnte festen Boden unter meinen Füßen spüren.


Hier noch ein paar Bilder von meinem Sprung:

  

Ich kann wirklich nur jedem Menschen empfehlen einen Skydive zu machen! Tu es einfach! Denk gar nicht erst darüber nach, sondern spring! Es wird sich lohnen!

You never walk alone

31März2014

 Yes we did it!

Hallo zusammen,

ich weiß, dass ich mich schon wieder länger nicht gemeldet habe, aber es ist in der letzten Zeit nicht wirklich viel passiert… bis vor ein paar Tagen zu mindestens! Letzte Woche haben Manu und ich uns nämlich spontan dazu entschlossen am Wochenende endlich das Tongariro Alpine Crossing zu machen. Also buchten wir uns für den Freitagabend einen Nachtbus von Wellington nach Turangi, wo sich unser Hostel befand. Nachts um halb 2 im Backpackers angekommen, ging es für uns nur noch schnell ins Bett, damit wir am nächsten Tag fit für unseren Ausflug sind. Um halb 8 wurden wir dann schließlich mit dem Shuttle abgeholt und in den Tongariro National Park zum Startpunkt des Crossings (Mangatepopo Car Park) gefahren. 

Ihr fragt euch jetzt wahrscheinlich was das Tongariro Alpine Crossing überhaupt ist, richtig?! 

Das Tongariro Alpine Crossing gilt als eine der besten Tageswanderungen in Neuseeland und ist ein regelrechtes Must-do auf der Nordinsel! Da sich Manu's und meine Zeit hier in Neuseeland langsam dem Ende zuneigt, wurde es langsam mal Zeit für uns. 
"You never walk alone!" –  So laufen im Sommer ca. 700 Touristen täglich diesen Wanderweg. Die Wanderung dauert einen Tag (6-8 Stunden), aber für die Wandersüchtigen kann man dort auch eine drei-Tages-Wanderung absolvieren. Die Tageswanderung ist 19,4 km lang und führt über aktive Vulkanlandschaft. Umliegend befinden sich 3 aktive Vulkane - Mt Ruapehu (2797 m), Mt Ngauruhoe (2287 m) und Mt Tongariro (1978 m). Zuletzt ist der Mt Tongariro, nach 115 Jahren, Ende 2012 ausgebrochen. 

Map

Am Startpunkt angekommen, verschlangen wir noch schnell unser Frühstücksbrötchen (da wir morgens nicht aus dem Bett gekommen sind und keine Zeit mehr zum frühstücken hatten) und atmeten noch einmal tief durch, und dann konnte es losgehen. Ziemlich am Anfang merkten wir schon, dass wir viel zu warm angezogen waren.  Aber dank unseres Lagenlooks, der uns für alle Eventualitäten rüsten sollte, war das kein Problem zu ändern. 

Let's go! The start of a really awesome daytrip.Das Wetter stimmt schon einmal :)

Die erste Etappe bis zu den Soda Springs war ziemlich angenehm, da die Strecke eben ist bzw. der Weg nur leicht ansteigt. Schon währenddessen konnten wir die atemberaubende Landschaft genießen. Warum gerade diese Landschaft als Kulisse für Mordor aus dem Herrn der Ringe herhalten musste, war schnell klar.

Oh weia

Danach war es nicht mehr ganz zu lustig und der steilste Anstieg stand uns bevor. Leider habe ich davon natürlich kein Foto parat.

• Der Pfad wurde höher, die Aussicht wurde besser und der Weg folgewidrig anstrengender.Was für eine Wolkenpracht

Verschnaufpausen gaben wir uns in kleinen Fotosessions.

Und weiter gehts ...

Halbzeit fast erreicht! 8 km wären geschafft und nuuuur noch 11,3 km standen uns bevor. Nach dem letzten und mit steilsten Anstieg waren wir endlich am höchsten Punkt (ca. 1890 m), dem aktiven Red Crater des Mt Tongariro, angekommen. Von dort aus hat man eine traumhafte Aussicht auf den National Park. 

HalbzeitAuf dem weg zum Red CraterRed Crater - höchster Punkt

Vom Red Crater aus ging es ab nun an zum größten Teil nur noch bergab, aber auch das darf man nicht unterschätzen. Der Weg hinunter bis zu den Emerald Lakes war eine reinste Rutschpartie auf Geröll. Angekommen an den türkisfarbenen Seen haben diese, mit ihrem Schwefelgeruch, ein bisschen an die Stadt Rotorua erinnert.

Emerald Lakes inkl. SchwefelgeruchZurückblicken ist schön

Manu und ich am Blue Lake.

Blue Lake

 Bergab, bergab - geht es jetzt nur noch! Hurra, hurra... 

Da hatten wir noch einmal GlückBergab ist was tolles

Irgendwann haben wir auch schließlich angefangen kleine Stückchen zu joggen. Da man so eine gelungene Abwechslung, zum doch schon längerem wandern, hat. Als wir das Schild mit "nur" noch 45 Minuten gesehen haben, kam innerliche Freude auf. Doch die letzten Meilen haben sich sooo hingezogen und waren fast die schlimmsten. Die Füße und Beine schmerzten wie selten zuvor und wir wollten eig nur noch eins - endlich am Ziel ankommen. 
Nach 7 1/2 Stunden standen wir schließlich am Schlusspunkt, machten noch eben ein Beweisfoto und ließen uns vom Shuttle zurück zum Hostel bringen.

Nur noch 3,1 kmYes we did it!

 

Yes, we did it! Tongariro Alpine Crossing - CHECK! 

Percy's Scenic Reserve - Waterfall

05Feb2014

Manchmal machen auch die kleinen Ausflüge, keine 20 Minuten von einem entfernt, einen sprachlos! 
Du musst nur einen kurzen bush walk machen und bist schon am höchsten Wasserfall in der Wellington Region.

Urlaub vom Urlaub

05Feb2014

Nach ganzen zwei Tagen daheim habe ich mich schon wieder in den nächsten Urlaub gestürzt. Diesmal ging es nach Auckland, welches im Norden auf der Nordinsel liegt, und zwar ganz allein. Einfach die Seele baumeln lassen und nichts tun - das war mein Motto.
Am Dienstagabend habe ich den Nachtbus von Wellington nach Auckland genommen und bin nach ca. 11 Stunden endlich um 7 Uhr morgens angekommen. 
Die Tage über bin ich viel spazieren gegangen, habe im Park gechillt und gelesen, sowie Aucklands Stadtzentrum erkundschaftet. Einen Abend habe ich mit Leuten aus meinem Zimmer, einem 12-Bettzimmer wohlbemerkt, eine Kneipentour gemacht. Lustig wars! Meine Freundin Manu war bereits schon im November in Auckland und ist auch in demselben Hostel untergekommen wie ich. Es hat sich herausgestellt, dass einer von meinen Zimmergenossen damals auch mit ihr auf einem Zimmer war. Zufälle gibts... Lachend

Außerdem war ich auf dem Mt. Eden, Aucklands höchstem Vulkankegel (196 m). Von dort aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf Aucklands City. Leider war es an dem Tag, an dem ich oben war, ziemlich bewölkt, aber hey davon lasse ich mir doch nicht die schöne Aussicht verderben. Zunge raus

Sky TowerAlbert ParkAussicht vom Mt EdenKrater

Mein besonderes Highlight war der Tag auf Waiheke Island. Waiheke ist nur 35 Fährminuten von Aucklands Zentrum entfernt und verspricht ganze 93 km² voller Inselglück. Die Insel ist für die schönsten Sandstrände der Region, sowie ihren leckeren Wein bekannt. Freunde haben mir schon vorab erzählt wie toll es dort sein soll und sie hatten Recht. Waiheke ist ein Traum!

AucklandWaiheke Island

 

Im Nu war es schon Samstagmorgen und Manu und Rebecca sind in Auckland angereist, damit wir gemeinsam weiter nach Hahei an Coromandel fahren konnten. Als wir in Hahei angekommen sind haben wir nur unser niedliches kleines Hostel begutachtet und uns danach gleich los Richtung Cathedral Cove gemacht. Um dorthin zu gelangen mussten wir einen ca. 45 minütigen Fußmarsch absolvieren. Die Cathedral Cove ist für ihren gigantischen Steinbogen berühmt. Es gibt nichts entspannteres als einfach am Strand zu liegen und sich zwischendurch im Meer abzukühlen. Cool
Auf dem Rückweg zum Hostel haben wir noch eine erfreuliche Begegnung gehabt. Wir haben die Sina getroffen! Sie war bis vor ein paar Monaten auch AuPair in Wellington und hat dann aber die Familie gewechselt und ist nach Auckland gezogen. Manu und ich haben uns riiiiesig gefreut sie wiederzusehen, da wir früher sehr sehr viel Zeit zusammen verbracht haben. Lächelnd

Cathedral Cove  

Am Abend haben wir uns nochmal aufgemacht, um den Sonnenuntergang anzuschauen. Wir haben uns im Hostel schlau gemacht von wo aus man das am besten tun kann. Und es hat sich aufjedenfall gelohnt. Wir hatten einen atemberaubenden Blick auf Hahei und im Hintergrund verabschiedete sich schleichend die Sonne.

 

Am nächsten Morgen haben wir uns nach einem ausgiebigen Haferflocken-Frühstück an den Hahei Beach, gleich um die Ecke, begeben.  

Hahei BeachEin bisschen Quatsch am Strand 

Später ging es für uns an den Hot Water Beach. Dieser Strand hat nicht zu unrecht seinen Namen! „Zwei Stunden vor bis drei Stunden nach Ebbe hat man Zugang zu einem Strandabschnitt in der Mitte des Hot Water Strandes, wo heißes Wasser (60 - 70 Grad) unter der sandigen Oberfläche hervorsprudelt. Man bringt einen Spaten mit, gräbt ein Loch und hat im Handumdrehen sein eigenes Thermalbad." Das klingt doch vielversprechend. Unschuldig Dies taten wir auch, nur das wir kein eigenes Loch mehr graben mussten. Egal wo man nur hinschaute sah man, auf diesem kleinen Strandabschnitt, ein Loch neben dem anderen. Als wir ein freies gefunden hatten, mussten wir es lediglich nur ein bisschen aufbessern und konnten uns dann schon niederlassen. Ich liebe es ja heiß zu duschen, aber das war eindeutig nochmal eine Nummer härter.Lachend

Hot Water BeachHot Water Beach

Den letzten Abend haben wir gemeinsam am Hahei Strand ausklingen lassen. Gekrönt wurde dieser durch ein kleines Feuerwerk und einzelne Lagerfeuer. 

Dieser Urlaub war anders als der auf der Südinsel, aber genauso atemberaubend - halt nur auf unterschiedliche Art und Weise! <3

 

See you guys!

Bye bye *winke winke*

South Island Road Trip

31Jan2014

Hiii meine lieben fleißigen Leser,

bevor jetzt noch mehr Zeit seit meinem Urlaub vergeht, dachte ich mir, dass ich mich mal endlich hinsetzen und euch von meinem Erlebnis berichten sollte. Allerdings weiß ich ehrlich gesagt gar nicht wo ich anfangen soll zu erzählen… Erst einmal für die es nicht wissen, ich war vom 27. Dezember bis zum 12. Januar mit meinen Mädels, Manu und Hanna, auf der Südinsel unterwegs. Lächelnd

Wellington  Picton – Nelson – Christchurch – Arthur’s Pass – Lake Brunner (Tagesausflug nach Punakaiki) – Fox Glacier – Lake Wanaka – Queenstown (Tagesausflug zum Milford Sound) – Dunedin – Lake Tekapo – Christchurch – Akaroa – Christchurch  Wellington 

Unsere Route :)

Am 27. Dezember ging es für Hanna und mich in unseren wohlverdienten Urlaub Unschuldig, indem wir unbekanntes Gebiet - die Südinsel – erkunden wollten. Manu hatte leider noch zu arbeiten und stoß deshalb erst später zu uns dazu. Unser Trip began in Wellington, von wo aus wir mit der Abendfähre rüber nach Picton auf die Südinsel geschippert sind. Nach einer eher kurzen Nacht im Hostel ging es am nächsten Morgen mit dem Nakedbus weiter nach Nelson. Unser Hostel dort war echt super. Wir hatten einen Pool, einen Whirlpool, eine Sauna und einen Volleyballplatz zur freien Nutzung (besser geht es für ein Hostel kaum noch, indem man sich oft mit 8-12 anderen Menschen ein Zimmer teilt). Dies nutzte uns allerdings nicht so viel, da das Wetter leider nicht so richtig mitspielte und so regnete es immer mal wieder vor sich hin.  Aber das wird schon, dachten wir uns! Warm war es immerhin schon einmal… Nach unseren 2 Tagen in Nelson  ging es mit dem Nakedbus weiter nach Christchurch, wo wir dann auch auf Manu trafen. Ich kann euch sagen, Christchurch ist nicht wirklich schön, obwohl die Einwohner sich sichtlich Mühe geben und beispielsweise Absperrungen bunt verzieren. Mich hat es richtig schockiert wie zerstört diese Stadt immer noch nach dem schweren Erdbeben im Februar 2011 ist. Manche Straßen mitten im Stadtzentrum sind einfach gesperrt und wo man nur hinguckt sieht man leerstehende Gebäude. In Christchurch jedenfalls haben wir New Year’s Eve verbracht und gefeiert. Am 01. Januar konnte unser Road Trip dann richtig losgehen, da wir unseren (Nissan) Sunny charterten, der uns für die restliche Zeit stets treu begleiten sollte. Zunge raus

Da warteten die Zwei auf ihren Bus...Nelson hostelChristchurch Christchurch Christchurch CathedralNew Year's EveUnser treuer Gefährte Sunny :)

Am selben Tag machten wir uns noch auf den Weg nach Moama / Lake Brunner und durchquerten dabei den Arthur's Pass.
„Der Arthur’s Pass ist die höchstgelegene Siedlung Neuseelands. Es ist ein in 924 m Höhe gelegener Pass.“
Und es stimmt was mir vorher davon erzählt wurde - es ist wunderschön ihn entlang zu fahren. 

Arthur's Pass Arthur's Pass

Die Nacht in Moama haben wir bei einem Freund von Manu’s Gasteltern verbracht, der dort ein riesen Ferienhaus hat. Wir machten einen Tagesausflug nach Punakaiki zu den bekannten Pancake Rocks.
„Die Pancake Rocks sind Kalksteine, die die Form von dicken Pfannkuchenstapeln angenommen haben.“
Wir waren sogar zur richtigen Zeit vor Ort und konnten so sehen, wie das Meer in Aushöhlungen hinein strömt und dann brüllend aus den Spritzlöchern ins Freie schießt. Im Endeffekt wiederholt sich alles nur und es reicht wenn man es einmal kurz gesehen hat. Zwinkernd 
Ach und mein besonderes Highlight war an diesem Tag, dass ich das erste Mal nach fast 6 Monaten wieder Auto gefahren bin und das im Linksverkehr. Cool

Lake Brunner - 5 Minuten ZeitunterschiedPancake RocksPancake RocksPancake RocksPancake RocksRegenwald

Vom Lake Brunner aus ging es entlang der West Coast weiter zum Franz Josef / Fox Glacier. Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass wir die Regenwolken magnetisch anziehen. Als wir in der Früh in Moama aufgebrochen sind war schönes Wetter und auf dem Weg zum Fox Glacier regnete es in strömen. Wir hofften einfach nur, dass das Wetter besser werden würde, da ansonsten der Haast Pass gesperrt ist und das die einzigste Strecke weiter nach Queenstown ist. Deshalb beschlossen wir für eine Nacht rast zu machen und für den nächsten Tag eine geführte Tour zum Fox Glacier zu buchen. Bevor wir die Tour starten konnten, wurden wir noch professionell ausgerüstet. Neben Wanderschuhen und Handschuhen bekamen wir noch crampons, sogenannte Steigeisen, für das Eis. Unsere Tour ging ca. 3 ½ Stunden, in denen wir dann zum Glück perfektes Wetter hatten. Cool

Fox Glacier Fox Glacier Fox Glacier Fox Glacier

Nach der Tour haben wir uns schließlich wieder ins Auto gesetzt und uns Richtung Lake Wanaka begeben. Aufgrund des tollen Wetters war der Haast Pass zum Glück nicht gesperrt und wir konnten unsere Reise fortsetzen und waren nach 5 Stunden endlich da. Das Wetter war weiterhin gut, sodass wir beschlossen haben am Lake Wanaka zu zelten. So konnten wir endlich Gebrauch von unserem Zelt und unseren Schlafsäcken machen und es war nicht umsonst den Krempel mitzuschleppen.

Lake WanakaSunny + zu kleines Zelt

Unsere Route führte uns weiter nach Queenstown, von wo aus wir in ein paar Tagen unser absolutes Highlight antreten wollten - einen Tagesausflug zum Milford Sound. Das Wetter war, zur Freude von uns, weiterhin schön und wir haben anscheinend endlich das schlechte Wetter hinter uns gelassen. Queenstown ist eine wirklich tolle Stadt, in der man bergeweise Aktivitäten unternehmen kann (Wild Water Rafting, Skydive, Bungy Jumping, Jetboat). Ich weiß nicht wieso, aber wir haben nichts davon gemacht. Lachend Stattdessen waren wir shoppen, lecker Burger essen und haben einen Abend in der Minus 5° Ice Bar verbracht und uns dort Cocktails gegönnt. Und es sind wirklich -5° in diesem Raum! 

QueenstownQueenstownhmm lecker ...-5° Ice Bar

Und dann war es endlich soweit! Unsere Tagestour zum Milford Sound stand an. Ihr fragt euch jetzt wahrscheinlich - was ist eigentlich dieser Milford Sound?!
„Der Milford Sound ist ein Fjord, also ein von Gletschern und nicht etwa von Flüssen geschaffenes Tal, das später im Meer versank. Der Milford Sound erstreckt sich 15 km von der Tasmansee ins Land. Steile Felsklippen (bis zu 1200 Meter) ragen aus dem ruhigen, dunkeln Wasser, von denen mehrere Wasserfälle ins Meer hinabstürzen. Die höchste Erhebung ist 1692 Meter hoch. An den Hängen wächst ein gemäßigter Regenwald. Außerdem gehört der Milford Sound zu den regenreichsten Gebieten der Erde. Jährlich fallen dort bis zu 8.000 mm Niederschlag.“
Als wir morgens mit dem Bus in Queenstown gestartet sind, hatte es geschüttet. Das war allerdings für uns nicht vom Nachteil. Schon auf dem Weg zum Milford Sound haben wir Mengen an Wasserfällen gesehen. Als wir schließlich angekommen sind, klärte der Himmel auf. Mit dem Boot fuhren wir den Milford Sound entlang und auch dort bekamen wir einen Wasserfall nach dem anderen zusehen. Zudem haben wir eine Robbenkolonie gesehen, die sich auf Felsen, die aus dem Wasser ragen, angesiedelt haben. Es war einfach traumhaft schön und ich werde diese Eindrücke niemals vergessen! ♥

Zeitvertreib im BusMilford SoundMilford SoundMilford Sound

Von Queenstown aus haben wir uns dann langsam auf den Rückweg Richtung Christchurch begeben. Aber vorher haben wir noch einen kleinen Abstecher nach Dunedin gemacht und World‘s Steepest Street erklommen.

World's Steepest Street - Dunedin

Nach einem weiteren Zwischenstopp am Lake Tekapo sind wir wieder an unserem Ausgangspunkt, Christchurch, angekommen. Dort haben wir dann das getan, was wir während unseren gesamten Urlaubs noch nicht gemacht haben - einfach am Strand liegen und den Sommer genießen.

Bevor es endgültig wieder nach Wellington ging, sind wir nochmal nach Akaroa gefahren. Als wir am Lake Tekapo waren stellten wir nämlich fest, dass wir nun alles gesehen haben, was wir sehen wollten. Aber da gabs doch noch etwas, was wir nur nicht mit eingeplant hatten. Wir alle drei wollten gerne mit Delfinen schwimmen! Deshalb buchten wir uns kurzerhand „swimming with dolphins“. Akaroa Harbour ist der einzige Ort wo man mit den weltweit kleinsten und seltensten Delfinen, Hector-Delfin, schwimmen kann. Dieses Erlebnis war der krönende Abschluss einer tollen Zeit mit den Mädels auf der Südinsel. Lächelnd Und wir haben festgestellt, dass man wirklich vorher nicht alles planen muss. Manchmal reicht es auch einfach drauf loszufahren. Im Endeffekt hatten wir nämlich nur das Auto, den Milford Sound sowie die Übernachtungen in Queenstown vorab gebucht und uns eine grobe Route überlegt. Völlig ausreichend und genug Spielraum für Spontanität!

Ab geht's zu den Delfinen!Versuch die Delfine zu fotografieren :DDamit ihr trz seht wie sie aussehen ;) Danke GoogleThe last evening ...

 

P.s.: Wir haben insgesamt stolze 2.256,6 km mit unserem Sunny zurückgelegt!

 

Ich hoffe ich konnte euch hiermit ein paar Eindrücke von meinen Erlebnissen auf der Südinsel nahebringen. 

Cheers! 

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